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Aktuell:
Am Donnerstag den 25.April 2002 findet im Bundestag
die Abstimmung zur rechtlichen Regelung für den streng limitierten
Import von embryonalen Stammzellen statt. Machen Sie Ihre Meinung
kund und stimmen Sie ab beim Bündnis Menschenwürde.

Die Bundesregierung Fragt nach Ihrer Meinung! Was
meinen Sie!
Soll die Einfuhr embryonaler Stammzellen für medizinische
und gentechnische Forschungszwecke erlaubt werden? Onlineabstimmung
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Merz: "Danke für dieses
eindrucksvolle Zeichen."
Embryonenschutzinitiative überreicht 75.000 Unterschriften zum Schutz
des menschlichen Lebens |
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Übergabe der Unterschriften an
Friedrich Merz
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Friedrich
Merz im Gespräch mit Vertretern der Embryonenschutzinitiative
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"Wir sind Ihnen dankbar
für dieses eindrucksvolle Zeichen der Unterschriftenaktion, das
uns zeigt, wie große Teile der Bevölkerung in Deutschland zu diesem
Thema denken." Mit diesen Worten nahm Friedrich Merz
als Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU am 23. Januar 2002 in Berlin
75.000 Unterschriften der Initiative zum Schutz menschlicher Embryonen
entgegen.
14 geistliche Gemeinschaften,
Verbände und Organisationen hatten sich in diesem Anliegen in einer
deutschlandweiten Unterschriftenaktion zusammengetan.
"Mensch von Anfang an": das war
das Motto und die Grundüberzeugung der drei Hauptinitiatoren: die
Schönstatt-Bewegung, die Gemeinschaft Brot des Lebens und die Fokolar-Bewegung.
"Hinter unserer Aktion steht kein großer
Organisationsapparat. Wir haben uns zusammengetan, weil wir uns
der Verantwortung besonders unseren Kindern gegenüber bewusst sind.
Wir möchten sicher sein, dass das Leben des Menschen vom ersten
Augenblick geschützt ist, um unseren Kindern eine menschenwürdige
Zukunft zu ermöglichen." sagt Peter Fischer von der Schönstatt-Bewegung.
Dass auch der Zeitpunkt der Übergabe eine
Woche vor der Debatte im Bundestag günstig war, zeigt auch das große
Medieninteresse heute: Reuters TV, ZDF, ARD, Phoenix, CNN Deutschland,
Deutsche Welle u.a. waren mit eigenen Teams gekommen.
"Hinter jeder
Überschrift steht ein Mensch, stehen viele Gespräche..."
"Hinter jeder Unterschrift steht ein Mensch, der sich mit diesem
Thema auseinandergesetzt
hat, stehen viele Gespräche, die für das Thema Lebensschutz von
Anfang an sensibilisiert haben." Ursula Dörpinghaus von der
Fokolar-Bewegung erläutert so die Entstehung der Initiative. "Wir
haben bewußt einen Text verfasst, in dem wir unsere Überzeugung
zwar klar formulieren, mit dem sich aber auch Menschen identifizieren
können, die sich nicht zur katholischen Kirche oder zum Christentum
zählen." ergänzt Wilhelm Knoche (Fokolar-Bewegung).
Prof. Dr. Maria Böhmer, stellvertretende
Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU äußerte abschließend den Wunsch
an die Vertreter der Embryonenschutzinitiative, das Thema 'Schutz
des Lebens in allen seinen Phasen' auch nach der Debatte im Bundestag
am 30. Januar lebendig zu halten. "Seit langer Zeit wird in
Deutschland wieder über die Bedeutung des Lebens gesprochen – und
diese Diskussion darf auch nach dem 30. Januar nicht verstummen."
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Übergabe an Christa
Nickels
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"Guter Dienst für die Gesellschaft":
Vertreter der Embryonenschutzinitiative bei Christa Nickels (Bündnis
90/Die Grünen)
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"Der Zeitpunkt der Übergabe war Maßarbeit!"
So empfing Christa Nickels, Vorsitzende des Bundessausschusses
für Menschenrechte und humanitäre Hilfe am 23. Januar 2002 die Vertreter
der Embryonenschutzinitiative heute Nachmittag, eine Woche vor der
Debatte zum Import embryonaler Stammzellen im Bundestag.
Ein
neuer Stil von Kirche
Nachdem Frau Nickels sich die Entstehung der Initiative hatte schildern
lassen, bezeichnete sie sie als "einen guten Dienst an der
Gesellschaft, ohne ihr die katholische Tür vor der Nase zuzuschlagen."..."
Hier ist neuer Stil sichtbar, wie die Kirche werbend für eine Position
eintritt. Und eine solche neue Kultur in der Politik ist durchaus
nicht selbstverständlich." kommentierte sie.
"Uns geht es nicht darum, gegen etwas
einzutreten, sondern deutlich zu machen, wofür wir uns einsetzen."
erläuterte Peter Fischer von Schönstatt den Hintergrund der Aktion.
"Wir haben nicht das Abonnement auf die ethische Instanz schlechthin
in der Gesellschaft, sondern wir möchten mit unserer Arbeit gerade
die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Gesellschaft voranbringen.
Das heißt auch, Positionen offen und gleichzeitig deutlich zu formulieren."
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Im
Namen der Bundesregierung empfing am 24.Januar 2002
Staatssekretär Dr. Klaus Theo Schröder vom Bundesgesundheitsministerium
die Vertreter der Embryonenschutzinitiative der geistlichen Gemeinschaften.
"Hier geht es um eine
wichtige, ethisch bedeutsame Diskussion in der Bundesrepublik
Deutschland, die wir alle miteinander, egal von welcher Position
aus, ernsthaft und verantwortungsbewusst betreiben müssen."
Mit diesen Worten würdigte Dr. Schröder die 75.000 Unterschriften,
die ihm symbolisch am 24. Januar überreicht wurden.
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| Auf die Frage von Dr. Schröder, ob man bei
der Aktion ein Gespür dafür bekommen habe, wie das Thema von der Bevölkerung
aufgenommen worden sei, machten die Vertreter der drei Hauptinitiatoren
(Schönstatt-Bewegung, Gemeinschaft Brot des Lebens und Fokolar-Bewegung)
deutlich, dass sie in vielen Gesprächen einen großen Bedarf nach Information
wahrgenommen hatten. Eine starke positive Resonanz auf ihre Initiative,
so Ursula Dörpinghaus von der Fokolar-Bewegung, sei von verschieden
Behinderten-Organisationen gekommen. Jetzt sei die Frage, wie die
Bundesregierung auf diese Initiative reagiere.
"Die Regierungsspitze weiß um diese Aktion
und das wird bei der weiteren Diskussion sicher eine Rolle spielen."
betonte Dr. Schröder.
"Die starke Resonanz auf diese Initiative
zunächst in der Bevölkerung und jetzt hier in Berlin bei Politikern
und Medien hat uns überrascht und gefreut, nimmt uns aber auch in
die Pflicht," sagte Thomas Held von der Gemeinschaft Brot des
Lebens. "Uns ist klar geworden, dass wir als geistliche Bewegungen
unsere Stimme und unser persönliches Zeugnis in den öffentlichen
Dialog um solche Themen einbringen können und müssen."
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Fotos:
Fleming © 2002
Etwas erweiterter Text der Pressemitteilung des Initiativkreises,
Andrea Fleming (Fokolare) / mkf |
Mehr
Information
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Mitglieder
im Initiativkreis zum Schutz der Embryonen:
Fokolar-Bewegung,
Ökologisch-Demokratische Partei (ödp), SOS LEBEN e.V., Gemeinschaft
Brot des Lebens, Schönstatt-Bewegung,KALEB, Chemin Neuf, Stefanus-Gemeinschaft,
Familien mit Christus, Jedidja,
Gemeinschaft Agnus Dei, Kultur
des Lebens e.V, Jemael-international, Charismatische Erneuerung im Bistum
Münster, "Rettet das ungeborene Leben" e. V.
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